Pflegezentrum BlankstraßeDiakonie Wuppertal

Das Haus

Das Reformierte Gemeindestift Elberfeld mit dem Kurztitel Pflegezentrum Blankstraße liegt am Fuße der Grünanlage der Wuppertaler Südstadt mit direkter Busanbindung (Linien 615, 625 und 645) und Einkaufsmöglichkeiten in der unmittelbaren Nähe.

Das Haus an der Blankstraße ist seit dem Jahr 1677 ein fester Bestandteil des Elberfelder Stadtbildes und der Stadtgeschichte Wuppertals. Im Jahre 1889 wurde das Hauptgebäude eingeweiht, hinzugekommen ist im Jahre 1975 das Hochhaus und im Jahr 2008 konnte das sog. Kleine Haus nach umfangreichen Umbauarbeiten neu eröffnet werden. Bis dahin unter den Namen Reformiertes Gemeindestift Elberfeld bekannt, trägt das Haus seit September 2010 nach Trägewechsel zusätzlich den Kurztitel Pflegezentrum Blankstraße.

Das Pflegezentrum Blankstraße bietet insgesamt 250 Plätze an, davon 158 Einzelzimmer in der Größe von ca. 18 qm bis 24 qm und 46 Doppelzimmer in der Größe von ca. 22-24 qm. Jedes Zimmer verfügt über einen Kabel- und einen Telefonanschluss. Die drei Häuser sind unterschiedlich gebaut und ausgestattet, und bieten somit jedem Interessenten die Möglichkeit, das Richtige für sich zu finden. Nachfolgend werden die Häuser im Einzelnen beschrieben:

 

Das Hauptgebäude

Das historische Hauptgebäude besteht mit 125 Pflegeplätzen aus 65 Einzel- und 30 Doppelzimmern, die auf insgesamt 3 Wohnbereiche verteilt sind. Die Zimmer verfügen über eine behindertengerechte Nasszelle mit Toilette und Waschbecken. Bei Bedarf stehen den Bewohnern selbstverständlich die mit einer Dusche ausgestatteten Pflegebäder auf jeder Etage zur Verfügung. Das Hauptgebäude bietet als zentraler Anlaufpunkt und durch seine historische Struktur einen besonderen Charakter. Durch die verschiedenen Gemeinschaftsräume und die verwinkelte Bauweise sind viele Möglichkeiten der Begegnung geschaffen worden. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Eingangsbereich mit der Rezeption der Bergische Kiosk, die hauseigene Bibliothek und unser Friseursalon Barbarella. Im 1.Geschoss wird der Wilhelmine-Becker-Saal als Mehrzweckraum u.a. auch für Gottesdienste genutzt. In der 2. Etage findet im wohnlich eingerichteten Kaminzimmer unser Seniorenmittagstisch statt und im 3. Stock befindet sich der Kreativraum unseres Sozialtherapeutischen Dienstes, der oft für Gruppenangebote wie z.B. gemeinsames Kochen genutzt wird. Die wohnlich gestalteten Flure im Hauptgebäude werden von den Bewohnern gerne als Aufenthaltsbereich genutzt. In der warmen Jahreszeit wird außerdem der vor dem Hauseingang liegende Garten (nach Süden ausgerichtet) mit dem anliegenden Kleintiergehege zu einem beliebten Treffpunkt der Bewohner und Besucher.

 

Das Hochhaus

Das 8-stöckige Hochhaus wurde in den siebziger Jahren als Appartement-Wohnhaus erbaut. Es besteht aus 75 Einzel- und 16 Doppelzimmern die auf insgesamt auf 3 Wohnbereiche verteilt sind. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche oder Badewanne. Darüber hinaus ist jedes Bewohnerzimmer mit einem Balkon mit Blick ins Grüne ausgestattet. Zu jedem Wohnbereich gehört ein hell gestalteter Aufenthaltsbereich mit anliegender Teeküche der auch als Speiseraum genutzt wird. Den Bewohnern der Etagen 4 – 7 ist ein Aufenthalts- bzw. Speiseraum im 8.Stock des Hauses eingerichtet worden. Dieser Raum bietet durch die 2 anliegenden Terrassen einen Panoramablick auf die Stadt Wuppertal, ein Highlight das auch gern von Angehörigen und Besuchern genutzt wird.

 

Das Kleine Haus (KH)

Das sog. Kleine Haus ist im Jahr 2008 modernisiert worden. Zwei Wohngemeinschaften bieten jeweils 9 Menschen mit dementiellen Erkrankungen ein Zuhause. Die 18 Einzelzimmer sind ca. 18,5 qm groß und verfügen alle über ein behindertengerechtes Bad mit ebenerdiger Dusche. Für ein entspannendes Wannenbad stehen die wohnlichen und themenbezogen ausgestatteten Wohlfühlbäder zur Verfügung. Das Haus bietet zudem Aufenthaltsbereiche, in denen sich die Bewohner auch alleine bewegen können. Dazu gehört neben den großzügig ausgestatteten Gemeinschaftsräumen mit Wohnküche und anliegender Terrasse auch der den Bedürfnissen der Bewohner angepasste Sinnesgarten.

 

Ein großzügiges Parkgelände, direkt am Haus, lädt Bewohner und Angehörige in der warmen Jahreszeit zum Spazierengehen und Verweilen ein. Und auch unsere Vögel und Kaninchen die im Garten direkt vor dem Hauptgebäude ihr Zuhause haben, freuen sich jederzeit über Besuch. Wenn es das Wetter erlaubt, finden im Garten Gruppenangebote des Sozialtherapeutischen Dienstes sowie größere Feste des Pflegezentrums Blankstraße statt.

Darüber hinaus steht den Mitarbeitern unseres Sozialtherapeutischen Dienstes ein großzügiger Kreativraum zur Verfügung, in dem sowohl Einzel- als auch Gruppenangebote stattfinden.

Ein beliebter Treffpunkt im Hause ist der Bergische Kiosk mit kleinem Verkaufsangebot und angrenzender Sitzecke. Die direkt neben dem Kiosk liegende Bibliothek lädt einmal wöchentlich zum gemeinsamen Lesen ein. Die Möglichkeit eines Friseurbesuches an fünf Tagen in der Woche rundet das Angebot ab.

Ziel der Arbeit im Pflegezentrum Blankstraße ist es, den Bewohnern bei optimaler pflegerischer Versorgung ein Leben zu ermöglichen, das dem vertrauten Alltagsleben weitest möglich gleicht und ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. So wird bei der Gestaltung der Einrichtung auf Alltagsnähe im Gegensatz zu Institutionscharakter geachtet, etwa durch die Vielfältigkeit der Raumgestaltung. Hierzu zählt auch die möglichst individuelle Gestaltung der Bewohnerzimmer und der allgemeinen Räumlichkeiten. Das heißt selbstverständlich, dass Bewohner ihr Zimmer mit eigenen Kleinmöbeln ausstatten dürfen. Wenn alle Rahmenbedingungen geklärt sind, ist es auch möglich, dass Haustiere mit in die Einrichtung gebracht werden können. Bewohner und ihre Angehörigen werden ermutigt und unterstützt, diese Möglichkeiten zu nutzen, unter Einbeziehung der individuellen Pflegesituation des Bewohners.

 

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